jan pötter

jan pötter photo: daniel krause / lum.pix

jan pötter
photo: daniel krause / lum.pix

Im Kindergarten und der Grundschule habe ich vieles gemocht, doch eines war für mich klar. Ich hasste es zu basteln! Ich werde noch immer von meinen Freunden damit aufgezogen. Jedes Mal wenn gebastelt wurde, freute sich die ganze Klasse, bis auf mich. Bockig schnippelte und klebte ich irgendein Pfuschwerk zusammen, das selbst meine Eltern nicht haben wollten. Heute bin ich Künstler. Wie passt das zusammen? Ich denke die Lösung ist einfach. Beim Basteln in der Schule gab es immer eine Anleitung. Wenn man sich daran hielt war alles gut, wenn nicht, war man zum Scheitern verurteilt. Mit Kreativität hatte das wenig zu tun. Mache ich Kunst, gibt es keinen Plan, keine Anleitung und kein vorgefertigtes Ergebnis. Diese Freiheit gefällt mir und jedes Kunstwerk ist ein Abenteuer, das auch scheitern kann und darf.

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